Proseminar Musikpädagogik

Bewegung – zum Verhältnis von Zeit und Raum in der Musik                                  

Montag, 14 – 16 Uhr, in Raum 8.34

Beginn: 8. April 2024        [3 ECTS]

Dieses Proseminar ist sowohl im BA LA Gym als auch im MA LA Gym (dort im Bereich Wahl Wissenschaft) für Musikpädagogik anrechenbar.

Ich möchte mit Ihnen gemeinsam Fragen der Didaktik und Methodik des Musikunterrichts einmal auf andere Weise anpacken. Beginnen möchte ich mit dem Vorhaben, SchülerInnen ein musikbezogenes Verständnis von Bewegung zu vermitteln. Das kann auf sehr unterschiedliche Arten und Weisen geschehen und die gilt es nun zu finden, zu benennen, zu untersuchen und dann methodologisch so sinnvoll einzubetten, dass wir möglichst individuelle Erfahrungen und einen ausbaubaren Anteil an Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten erzielen.

Die künstlerische Gestaltung von Zeit im Raum oder von Raum in der Zeit hat die Musik mit sprachgebundenen Künsten ebenso wie mit bewegungsgebundenen gemein, entsprechend gibt es Parallelen mit und Überschneidungen zu Lied- und Operndidaktik, zu Tanzpädagogik und Theater. Gibt es sie auch zur Bildenden Kunst? Und zur Mediengestaltung? 

Innerhalb des Seminars werden wir viele Ansätze gemeinsam suchen und ausprobieren. Mit der i.d.R. schriftlich fixierten Reflexion eines selbst gewählten Ansatzes, mit dem Sie sich etwas ausführlicher auseinandersetzen möchten, schließen Sie das Seminar in einer Hausarbeit ab, die gerne auch – je nach Fragestellung – mediale Anteile enthalten darf.

Literatur zum Einstieg: Grohé, Michaela, Jasper, Christiane (2016): Methodenrepertoire Musikunterricht. Zugänge – Lernwege – Aufgaben. Innsbruck, Esslingen, Bern/Belp: Helbling

Dieses Angebot ist als Proseminar, jedoch nicht als FD-Wahl im BA Musikpädagogik anrechenbar.

Ziel des Seminars ist es, ausgehend vom Forschungsstand und anhand konkreter Praxisbeispiele Möglichkeiten für eine geeignete Gruppen- und Individualdiagnostik zu entwickeln.
Die Einschätzung des individuellen Lernstands der Schüler:innen, sowie die Antizipation zukünftiger Schülerleistungen sind zwei wesentliche Bestandteile der pädagogischen Diagnostik. Dabei ist die Diagnostik musikpraktischer Leistungen für Musiklehrkräfte mit besonderen Herausforderungen verbunden, da es sich um subjektive und zeitgebundene Höreindrucke in komplexen Gruppensituationen handelt, die objektiv und auf individueller Ebene erfasst und interpretiert werden müssen. Hinzu kommt, dass bei der Beurteilung musikpraktischer Leistungen häufig eine gewisse Variabilität (noise) in den Urteilen verschiedener Rater vorhanden ist. Im Rahmen des Seminars werden wir uns zunächst mit der Frage befassen, auf welche Weise musikpraktische Schülerleistungen zuverlässig und objektiv beschrieben und beurteilt werden können. Darauf aufbauend werden wir anhand konkreter Unterrichtsbeispiele erproben, inwiefern die zuvor entwickelten Diagnostikmethoden für die praktische Anwendung geeignet sind.

Anmeldung über den  Moodle-Kurs.

Blockseminar
Termine:
Freitag, 08.12. 14:00 – 18:00 Uhr, online

Freitag, 12.01. 16:00 – 19:00 Uhr, Raum 8.34
Samstag, 13.01. 09:00 – 16:00 Uhr, Raum 8.34

Freitag, 19.01. 16:00 – 19:00 Uhr, Raum 8.34
Samstag, 20.01. 09:00 – 16:00 Uhr, Raum 8.34

Dieses mediendidaktische Proseminar ist auch als FD-Wahl im BA Musikpädagogik anrechenbar.

Es findet als Blockseminar an folgenden Terminen statt: 

Freitag, 20.10.2023, 16-18 (s.t.), Raum 8.34

Samstag, 21.10.2023, 9-12, 13-16 (s.t., mit Pausen), Raum 8.34

Freitag, 03.11.2023, 16-18.30 (s.t.), Raum 8.34

Samstag, 16.12.2023, 9-12, 13-18 (s.t., mit Pausen), Raum 8.34

 

Eine Anmeldung zum Seminar ist über den seminarbegleitenden Moodle-Kurs erforderlich und ab dem 11.09.2023 möglich. Die TN-Zahl ist begrenzt. 

Lesen, Schreiben, Rechnen … Programmieren? Eine Basiskompetenz, die das 21st century von jenen fordert, die die Gesellschaft aktiv mitgestalten möchten? Diskussionswürdig. 

Sie dürfen weiterlesen - Es sind KEINE Programmierkenntnisse nötig! 

Spätestens 2007 befreite die Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab die Fähigkeit des Programmierens vom Klischee, sie könne ausschließlich von hochspezialisierten (sozial isolierten) Algorithmen-Fanatikern beherrscht werden. Mit Scratch entwickelte das MIT eine bildungsorientierte visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche (aber auch (Musik)lehrer*innen).

Visuelle Programmiersprachen stellen die Instrumente dar, auf welchen in diesem mediendidaktischen Blockseminar die Methode des „Creative Codings“ bespielt werden soll. 

Im Zentrum dieses Seminars steht eigenständige Projektarbeit: Mit der Planung, Umsetzung und Reflexion eines eigenen Projekts soll „Creative Coding“ als Teildisziplin des (pädagogischen) Makings praktisch erfahren werden. Auf der Basis zugehöriger Ansätze und Theorien (Pädagogisches Making, Konstruktionismus, Computational Thinking, Digital Game-based Learning (+game design), Computer-based Training,…) und einer Einführung ins visuelle Programmieren (beginnend bei 0!) verfolgen Sie die Realisation Ihres Projekts: Ob eine Klanginstallation (künstlerischer Umgang mit Sensoren und Mikrocontrollern), eine Training-App oder ein (Educational-)Game FÜR den digital gestützten Musikunterricht oder Szenarien für den Einsatz von visuellen Programmiersprachen IM Musikunterricht – wo beginnt das „creative“ im coding?  

Ein eigener Computer (vorzugsweise Laptop) sowie ein Moodle-Account (HMDK Stuttgart) sind ebenso Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar wie die Bereitschaft, einige kostenfreie Offline-Editoren herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner zu installieren sowie die Lust am produktiven Scheitern.

Dieses mediendidaktische Proseminar ist wahlweise im BA LA Gym als Proseminar Musikpädagogik FD oder als FD Wahl für Musikpädagogik anrechenbar.

Dieses Seminar ist ein Angebot im Rahmen des Projekts MakEd_digital der PSE (ein pädagogisch-didaktischer Makerspace zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen).