Proseminar Musikpädagogik

DIE TEILNEHMERGRENZE DES SEMINARS IST BEREITS ERREICHT. Sollten Sie dennoch Interesse haben, können Sie sich mit einer mail an Nikodemus.Gollnau@hmdk-Stuttgart.de auf die Warteliste setzen - evtl. springt ja noch jemand ab... 

Dieses mediendidaktische Proseminar findet als Blockseminar an folgenden Terminen statt: 

Freitag, 04.04.2025, 16-18 (s.t.), Projektraum 201 (Makerspace Willy-Brandt-Str.)

Samstag, 05.04.2025, 9-16 (s.t., mit Pausen und Mittagspause), Projektraum 102

Freitag, 06.06.2025, 16-19 (s.t.), Projektraum 102

Samstag, 07.06.2025, 9-18 (s.t., mit Pausen und Mittagspause), Projektraum 102

Eine Anmeldung zum Seminar ist über den seminarbegleitenden Moodle-Kurs erforderlich und ab dem 03.03.2025 möglich. Die TN-Zahl ist begrenzt. 

Die immensen Summen, die von Tech-Giganten wie Meta, Apple oder Microsoft in die Entwicklung von AR/VR-Technologien investiert werden, könnten darauf schließen lassen, dass es sich bei AR/VR nicht um einen kurzfristigen Hype für wohlhabende Tekkies oder Immersive-Gaming-Aficionados handelt, sondern um einen wichtigen Faktor einer zukünftigen Gesellschaft und ihres Lehr-/Lernverhaltens. Eine persönliche (kritische) Meinung sei hierzu jedem gegönnt, doch angehende Lehrende, als wichtige Indikatoren diverser Sozialstrukturen stehen in der medienpädagogischen Pflicht, auch dieser Domäne des digitalen Wandels proaktiv mit offenen Armen zu begegnen. Rein ins kalte Wasser!  

Den Ansätzen des musikpädagogischen Makings folgend, sollen in diesem praxisorientierten Seminar musikpädagogische Zielsetzungen experimentell in eigenen virtuellen Realitäten umgesetzt werden. Ob ein 3D-Educational-Game zur Johannes-Passion, eine interaktive Formenlehre oder eine begehbare Werkanalyse zu Bruckners 8. Sinfonie – Jede:r soll eine eigene musikpädagogische Vision im virtuellen Raum entwerfen, gestalten, umsetzen, kollektiv erproben, diskutieren, evaluieren und reflektieren (Medienpädagogisches Making) - oder es zumindest versuchen… 

Nach dem Prinzip der Maker-Education und angepasst an schulische Realitäten geschieht dies Low-Tech und Low-Budget. Programmiert wird blockbasiert in CoSpaces Edu und das eigene Smartphone (BYOD) transformiert sich durch ein Cardboard zur VR-Brille. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. 

„Ein eigener Laptop oder ein eigenes Tablet, ein Moodle-Account sowie ein (beliebiges) Smartphone (als Herzstück der Cardboard-VR-Brille) sind ebenso Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar wie die Bereitschaft, sich kostenfrei bei CoSpaces Edu zu registrieren, sowie die Lust am Spielen und am produktiven Scheitern.“

Dieses mediendidaktische Proseminar ist wahlweise im BA LA Gym als Proseminar Musikpädagogik FD oder als FD Wahl für Musikpädagogik anrechenbar.

Dr. Cornelia Wild, HfM Karlsruhe, a.G.

Blockseminar [3 ECTS]

Fr,    11. April             14.30 – 19 Uhr    in Raum 5.51
Fr,     9. Mai               14.30 – 19 Uhr    in Raum 5.51
Fr,   27. Juni              14.30 – 19 Uhr    in Raum 5.51
Mi,  24. September       10 – 18 Uhr    in Raum 8.34 
Do, 25. September        9  – 14 Uhr    im Konzertsaal

Dieses Proseminar ist wahlweise im BA LA Gym als Proseminar Musikpädagogik FD oder als FD Wahl für Musikpädagogik anrechenbar.

In diesem Jahr sind Studierende der HMDK Stuttgart GastgeberInnen der Arbeitsphase zum 30jährigen Jubiläum des Bundesschulmusikorchesters. Das BSMO ist ein Orchesterprojekt von und für SchulmusikerInnen, das im Kern aus einer Arbeitsphase und drei Konzerten besteht. Unter der musikalischen Leitung von Prof. Richard Wien werden 2025 Auszüge aus den Romeo und Julia-Suiten (Prokofiev) und die Rhapsodie über ein Thema von Paganini (Rachmaninov) erarbeitet. Das Besondere daran: Eines der Konzerte ist ein SchülerInnenkonzert, in dem Auszüge des Programms für Schulklassen aufbereitet und zugänglich gemacht werden. 

Dieses Seminar stellt die Konzeption und Durchführung des SchülerInnenkonzerts am 25. September 2025 in der HMDK ins Zentrum. Gemeinsam mit Frau Dr. Cornelia Wild (HfM Karlsruhe) entwickeln die SeminarteilnehmerInnen ein eigenes Konzept, das aktuelle Methoden der Konzertgestaltung und konzertpädagogische Ansätze aufgreift. Storytelling, Interaktionen und Moderationen sind Teil der Vorbereitung und werden praktisch wie theoretisch erarbeitet. Am Ende werden die Studierenden ihr eigenes Konzept gemeinsam mit dem BSMO auf die Bühne bringen und moderieren. 

Dieses Seminar ist für alle interessierten Studierenden gedacht, auch wenn sie (derzeit) keine Mitglieder im BSMO sind, zudem offen für Studierende der HfM Karlsruhe. Die Anmeldung erfolgt über den Moodle-Kurs. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. 

Liebe Studierende, wir haben die oben angegebene Höchstzahl der Teilnehmerinnen erreicht und überschritten. Wer sich nun noch einträgt, kommt nach Meldungsdatum auf eine Liste. Wir dürfen aus Sicherheitsgründen nur eine bestimmte Anzahl TeilnehmerInnen in die Räume lassen, so dass Frau Dr. Wild die Zahl auf höchstens 15 beschränken muss. Das sind noch zwei Plätze mit Stand 20.3.2025 um 20:30h. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

S. Scharenberg

Montag, 11 – 13 Uhr, Raum 8.34       [3 ECTS]

Beginn: 31. März 2025

Das Schulfach Musik und das Studienfach Musikpädagogik unterscheiden sich nicht nur in der veränderten Perspektive, die Sie als Studierende neu einnehmen, sondern auch darin, dass die wissenschaftliche Disziplin ein viel weiteres Themenspektrum umfasst, als Sie im Rahmen des schulischen Musikunterrichts erfahren konnten. Dabei operiert sie mit eng definierten Fachtermini und spezifischen Methoden, die manchmal den Anschein erwecken, als würden wir uns weit vom Alltag und den Anforderungen des Berufsfelds Schule (oder Musikschule) entfernen. Wo und wie nehmen schulische Wirklichkeit und Forschung aufeinander Bezug?

Dieses Seminar bietet Ihnen Hilfestellungen an, um sich einen ersten orientierenden Überblick über die Vielfalt der Fragestellungen zu verschaffen. Es soll dazu beitragen, Sie für unterschiedliche Begründungszusammenhänge zu sensibilisieren und Ihnen den Zusammenhang von zentralen Begrifflichkeiten und theoretischen Ansätzen nahezubringen.

Wie in jedem Seminar sollen auch hier das Entwickeln unterschiedlicher Zugangsweisen und das Ausprobieren von Methoden Raum erhalten. Entsprechend werden wir mit unterschiedlichen Medien arbeiten, analytisch lesen, musizieren, diskutieren, auch präsentieren und nicht zuletzt uns Gedanken machen, was wir uns – ganz individuell – vom Studium der Musikpädagogik versprechen, woran und wie wir weiterarbeiten möchten.

Thematisch soll – im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in den USA – alles an Musik geknüpft werden, die sich in irgendeiner Form mit Fußball beschäftigt…

Unserer gemeinsamen Arbeit lege ich den Band von Rudolf-Dieter Kraemer (2004): Musikpädagogik – eine Einführung in das Studium, Augsburg: Wißner zugrunde. Zur Vertiefung kommt eine Auswahl von Texten und Materialien hinzu, die ab dem Beginn des Sommersemesters allen in den Kurs eingeschriebenen TeilnehmerInnen über Moodle zur Verfügung steht.