
Aspekte der Orgelmusik im 20. Jahrhundert
Dienstag, 18:15–19:45 Uhr (erstmals am 31. März 2026)
Raum 8.28 (auch online und im Block – Daten stehen im Moolde)
Begrenzte Teilnehmerzahl.
Verbindliche Anmeldung über Moodle bis einschließlich 31. März 2026, 12 Uhr.
Eine ganztägige Exkursion ist vorgesehen.
Nicht nur durch die Stilpluralität, sondern auch durch die zunehmende Profanisierung des gesellschaftlichen Lebens veränderte sich im 20. Jahrhundert das Repertoire für Orgel. Dennoch finden sich Werke, die weiterhin dem Choral verpflichtet sind (Pepping) oder christliche Themen in Musik fassen (Messiaen), aber auch gebundene oder freie Formen wie die Sonate (Hindemith), Chaconne (David) und Fantasie (Rihm). In neue Bereiche stießen unter anderem Ligeti und Kagel vor. Mit der Auswahl einzelner Werke wird im Seminar ein weit gefächertes Panorama durchschritten. Berücksichtigt werden außerdem biographische, religiöse und bautechnische Aspekte.
Einführende Literatur:
• Martin Schmeding, Das Orgelwerk von Wolfgang Rihm. Einflüsse und Impulse eines „Ermöglichungsinstruments“, München 2022.
• Neuer Orgelbau – neue Orgelmusik, in: Musik und Kirche 85 (2015), S. 75–152.
• Hans Wagner, Die Orgel zwischen kompositorischer Avantgarde und kirchlicher Funktion. Studien zu der Veranstaltungsreihe Neue Musik in der Kirche – Kassel, Mainz 2007 (= Schriften zur Musikwissenschaft Bd. 15).
• Daniela Philippi, Neue Orgelmusik. Werke und Kompositionstechniken von der Avantgarde bis zur pluralistischen Moderne, Kassel 2002.
- Kursleitung: Prof. Dr. Michael Kube