
Dienstag, 18 (20) – 21.30 Uhr (erstmals am 13. Oktober)
Raum 8.28 (auch online und im Block – Daten stehen im Moodle)
Begrenzte Teilnehmerzahl, nur für Hauptseminar-Scheine.
Verbindliche Anmeldung über Moodle bis einschließlich 11. Oktober 2026.
Warum stehen Trauermärsche gerne einmal in es-Moll? Warum leuchtet das Licht in C-Dur? Dass Tonarten (vor allem im bis ins 19. Jahrhundert) eine bedeutende Rolle beim Finden des „richtigen“ Charakters und Ausdrucks hatten, ist allgemein bekannt. Wie aber wurde die Kategorie des „Erhabenen“ in der Musik umgesetzt, dass sie erschütterte und noch heute erschüttert? Heute: Das bedeutet oft genug die Überführung von Musik aus dem Konzertsaal auf die Leinwand – wo ihr musikalischer Gehalt aus der Vergangenheit auf die Gegenwart trifft, sei es im Publikum oder in der Story selbst. – Der Bogen des Seminars spannt sich entsprechen von Haydns „Schöpfung“ über Beethoven 5. Sinfonie (in der Sicht von E.T.A. Hoffmann), über Mozarts Requiem (und seine Inszenierung in „Amadeus“), die filmischen Konnotationen von Barbers „Adagio“ bis hin zu Bach und „Schlafes Bruder“, Mahler und Mann (und „Tár“).
- Kursleitung: Prof. Dr. Michael Kube