Dieses Seminar befasst sich mit der Interpretation von Cellomusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Aufführungstechniken zusammen mit interpretatorischen Ansätzen und Höranalysen werden im analytischen Kontext und idiomatischen Stil jeder Komposition geübt und diskutiert. Die Cellisten werden ihre interpretatorischen Fähigkeiten durch das Verständnis der Form und Struktur jeder Komposition verbessern, wobei besonderer Wert auf die Verbindung zwischen neuen Cellotechniken, dem Stil einzelner Komponisten und den erforderlichen Hörstrategien gelegt wird, die mit den untersuchten Techniken verknüpft sind. Das Seminar mündet in ein Abschlusskonzert am Ende des Semesters.

Ziel dieses Seminars ist es, eine umfassende kognitive Hörerfahrung von Tonhöhegestalt, Klangfarbe, Zeitablauf, Lautstärke und Artikulation als wesentliche Bestandteile musikalischer Sprache zu fördern. Das Seminar verbindet mehrere miteinander verbundene Perspektiven, die sich mit der grundlegenden musikalischen Funktionen des Gehörs und mit dem bewussten Verstehen von Klang und Musik als Klangsprache befassen. In diesem Zusammenhang ist das Seminar eine Einführung in ein praktisches Bewusstsein für die psychoakustischen Grundlagen des Musikhörens sowie eine Vertiefung der Wahrnehmung von instrumentalen Spieltechniken und der künstlerischen Interpretation. Der künstlerische Ansatz steht im Mittelpunkt des Kurses.

Ziel dieses Seminars ist es, eine umfassende kognitive Hörerfahrung von Tonhöhegestalt, Klangfarbe, Zeitablauf, Lautstärke und Artikulation als wesentliche Bestandteile musikalischer Sprache zu fördern. Das Seminar verbindet mehrere miteinander verbundene Perspektiven, die sich mit der grundlegenden musikalischen Funktionen des Gehörs und mit dem bewussten Verstehen von Klang und Musik als Klangsprache befassen. In diesem Zusammenhang ist das Seminar eine Einführung in ein praktisches Bewusstsein für die psychoakustischen Grundlagen des Musikhörens sowie eine Vertiefung der Wahrnehmung von instrumentalen Spieltechniken und der künstlerischen Interpretation. Der künstlerische Ansatz steht im Mittelpunkt des Kurses.

Mo 16:00-18:00 | Raum 10.04 | Beginn: 31. März 2025 | 2 LP

  • offen für alle Interessierten

  • speziell anrechenbar im BA Lehramt für Wahlbereich Theorie/Neue Musik

  • maximal 8 Studierende

Im Mittelpunkt des Seminars stehen exemplarische Höranalysen von Kompositionen mit Stimme. Dabei geht es sowohl um die vielfältigen Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme selbst als auch um die Kombination mit Instrumenten und Elektronik. Außerdem bietet in vielen Fällen der verwendete Text Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Betrachtungen. In jeder Seminareinheit wird ein Stück im Ganzen bzw. in Abschnitten - zunächst ohne Partitur - angehört und durch gemeinsame Diskussion des Gehörten näher erschlossen. Danach werden die Beobachtungen an Hand der Partitur geprüft und abschließend wird das Stück noch einmal mit Partitur im Ganzen gehört. Zum einen ergibt sich damit im Verlauf des Semesters ein guter Überblick über wesentliche kompositorische Entwicklungen der Neuen Musik; zum anderen bildet die Frage, wie wir diese Musik hören, wie wir uns in ihr orientieren, Zusammenhänge und Beziehungen wahrnehmen und auf die jeweiligen Gestaltungsmöglichkeiten aufmerksam werden können, einen wesentlichen Schwerpunkt der Reflexion. Das Seminar richtet sich an alle, die ein breiteres Spektrum Neuer Musik kennenlernen und ihre Ohren für diese vielfältige Musik (weiter) öffnen möchten.

 

Exemplarische Hörgeschichte der Musik ab dem 15. Jahrhundert

Mo 15:30 – 17:00 Uhr, Raum 8.05; Beginn 31. März 2025

Bach hat es gemacht: er hat z.B. Instrumentalkonzerte von Vivaldi für Orgel umgearbeitet. Beethoven, Brahms, Mahler, Reger, Schönberg, Strawinsky, Hindemith, Zender, Ferneyhough ..., aber auch Palestrina, Josquin und ältere, teils unbekannte Meister: Ganze Werke – eigene oder fremde – haben sie in ein neues Kleid gegossen, bisweilen haben sie aber auch "nur" markante Themen oder bekannte Cantus firmi zu eigenen Werken verarbeitet oder Fragmente vervollständigt.

Was macht ein Stück Musik so faszinierend, dass jemand sich die Mühe macht, ein eigenes Werk daraus zu erstellen? – Ausgehend von dieser Frage machen wir einen Streifzug durch die Musikgeschichte; vergleichendes Hören ist dabei eine elegante, schul- und konzerttaugliche Methode der Annäherung.