Im Seminar werden Kammermusikwerke aus den vergangenen 40 Jahren analysiert. Nonos Streichquartett "Fragmente - Stille. An Diotima" bildet den Auftakt, danach folgt das "Quartet" der Siemens-Preisträgerin 2019, Rebecca Saunders. Weitere Werke werden im Seminar bekannt gegeben. Die Analysen stellen die Partituren und Skizzen bzw. weitere Anmerkungen der Komponist*innen ins Zentrum.

Themen des ersten Semesters sind:

Harmonielehre - Modulation

Stimmführung - Generalbass

4-stimmiger Satz

Grundlagen harmoniegebundener Form

Im Seminar werden ausgewählte Werke von Komponisten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts analysiert: Bernd Alois Zimmermann, Pierre Boulez, Luigi Nono und Helmut Lachenmann.

Die Positionen der Komponisten werden anhand von Primärtexten reflektiert.

Im Kontext des Seminars stehen zwei Konzerte: 

am 25.11. in der Lutherkirche Bad-Cannstatt (Zimmermann) und

am 21./22./23. März in Berlin (Lachenmann)

Im dritten Modul des Kurses für Lehramtsstudierende, Kirchenmusiker*innen und Komponist*innen stehen Kompositionstechniken seit der 2. Wiener Schule im Mittelpunkt. Der Modulabschluss besteht in einer Analyse, die in einer mündlichen Prüfung dargestellt und diskutiert wird.

Im Dateienordner befinden sich Texte von Komponisten, im Einzelnen:

Anton Webern: Weg zur Neuen Musik

Arnold Schönberg: Komposition mit 12 Tönen

Karlheinz Stockhausen: Arbeitsbericht 1952/53

Karlheinz Stockhausen: Situation des Handwerks

Karlheinz Stockhausen: ...wie die Zeit vergeht...

Luigi Nono: Entwicklung der Reihentechnik

György Ligeti: Wandlungen der musikalischen Form

Pierre Boulez: Alea

Pierre Boulez: Nahsicht und Fernsicht

John Cage: JC über seine Musik ab 1970

Helmut Lachenmann: Komponieren im Schatten von Darmstadt

Helmut Lachenmann: Über das Komponieren

Helmut Lachenmann: Tradition der Irritation

Quellenverzeichnis der Texte